Heinz-Georg Hartmann

Heinz-Georg Hartmann lebt mit Ehefrau Petra, zwei Töchtern und einem Sohn im Hartmannsbrook in Amelsbüren und bewirtschaftet seinen Betrieb, in dem er vor allem Mastschweine hält. Er ist einer von 15 Pilotbetrieben in NRW, die an dem Ringelschwanz-Projekt teilgenommen haben und Erfahrungen mit Langschwanz-Schweinen sammeln konnten. 

Ungekürzt:
Mehr Zufriedenheit mit Ringelschwanz


Heinz-Georg Hartmann hat es im eigenen Betrieb ausprobiert: Ein Verzicht auf das routinemäßige Kupieren von Ringelschwänzen bei Ferkeln ist möglich. In seinem Betrieb haben über drei Jahre rund 1.000 Schweine am Projekt teilgenommen und Hartmann konnte tatsächlich ein verändertes Verhalten der Tiere beobachten: „Sie sind besonders zugänglich, brauchen aber auch viel mehr Aufmerksamkeit. Veränderungen der Futterzusammensetzung oder auch der Wetterbedingungen können umgehend Auswirkungen auf diese Tiere haben, mitunter fangen sie dann an, einander an den Schwänzen zu beißen“, berichtet der Amelsbürener Landwirt von seinen Erfahrungen mit den Ringelschwanz-Schweinen. Der Tierhalter hat sich vor Projektbeginn einem Betriebscheck unterzogen. Die Tiere erhalten im Rahmen des Ringelschwanz-Projektes zusätzliches Futter wie beispielsweise Luzerne-Heu. Die Bereitstellung von organischem Beschäftigungsmaterial ist ein weiterer Faktor, der zur Vorbeugung von Schwanzbeißen eingesetzt wird. 

Weitere Informationen zum Ringelschwanz-Projekt mit Heinz-Georg Hartmann finden Sie im Abschlussbericht zur Projektphase 2.

NRW-Ringelschwanz-Projekt

Bereits seit 2014 gibt es das so genannte Ringelschwanz-Projekt, in dem sich das Landwirtschaftsministerium, der WLV und einige seiner Bauern sowie die Wirtschaft dafür engagieren, Möglichkeiten auszuloten auf das routinemäßige Kupieren von Ringelschwänzen  künftig zu verzichten.