Projekte


Wofür wir uns engagieren:
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Landwirtschaft zugunsten des Tierwohls & des Umweltschutzes stetig weiter zu optimieren. Mit der Offensive Nachhaltigkeit signalisieren wir die notwendige Veränderungsbereitschaft. Dazu gehört die klare Haltung, ehrlich Probleme und Schwachstellen unserer Arbeit zu benennen und aktiv an einer Problemlösung zu arbeiten. Einige Projekte wollen wir hier gern exemplarisch vorstellen.

Themengruppe "Schweinehaltung"

Reduktion des Antibiotika-Einsatzes
Als verantwortungsvolle Schweinehalter haben wir uns dem Wohl der Tiere verschrieben. Das bedeutet aber auch, dass wir sie bei Krankheiten medizinisch behandeln. Dabei setzen wir auch Antibiotika ein – allerdings so wenig wie möglich, nie prophylaktisch, sondern immer vom Tierarzt verordnet und vollständig dokumentiert. 

Ringelschwanz-Projekt 
Das Kürzen von Schwänzen bei Saugferkeln wird in der konventionellen Tierhaltung als wirksamste Vorbeugung gegen das Schwanzbeißen bei Schweinen angesehen. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband hat sich bereits 2014 dazu entschieden, ein „begleitetes Ausstiegsszenario“ zu entwerfen, durch das mittelfristig auf das routinemäßige Kürzen von Schweineschwänzen verzichtet werden kann.

Reduzierung des Düngemittel-Einsatzes 
Mit der Tierhaltung verbunden ist der Anfall von Gülle, Mist und Jauche – so genannter Wirtschaftsdünger. Diese versorgen die Böden mit Humus und verringern oder ersetzen den Einsatz von Mineraldüngern. Aber: In stark viehhaltungsorientierten Betrieben hat sich ein Ungleichgewicht zwischen der Menge an anfallendem Wirtschaftsdünger und der zu düngenden Fläche entwickelt. Im Leitprojekt werden Strategien entwickelt, eine bessere Verteilung der Wirtschaftsdünger zu realisieren.